Klima Invest

E-Mobil Invest

E-Mobil Invest - für Elektromobilität in kommunalen Unternehmen

Auf einen Blick

Ziel und Schwerpunkt der Förderung ist die Bereitstellung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur flankierend zur Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie die Beschaffung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen kommunaler Unternehmen zu unterstützen.

(Die Höhe des Maximalbetrags einer Zuwendung ist vom max. zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs abhängig. Für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von max. 3,5 t beträgt die Förderung maximal 8.000,- Euro. Für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen bis 7,5 Tonnen liegt die maximale Fördersumme bei 20.000,- EUR. Schwere Nutzfahrzeuge ab 7,5 Tonnen werden mit bis zu 100.000 Euro gefördert.)

Wer wird gefördert?

  • Kommunale Unternehmen mit mindestens 25 % kommunaler Beteiligung und eigener Rechtspersönlichkeit
  • im Genossenschaftsregister eingetragene Wohnungsbaugenossenschaften (e.G.)
  • Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus sowie deren Stiftungen, Anstalten und Stiftungen öffentlichen Rechts
  • Vereine mit Gemeinnützigkeitsstatus, die im Vereinsregister eingetragen sind
  • Gemeinnütze Organisationen und Wohlfahrtsverbände mit Sitz im Freistaat Thüringen

Was wird gefördert?

  • Kauf von rein elektrisch betriebenen und Brennstoffzellen-Fahrzeugen wird mit einem Fördersatz von bis zu 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben pro Fahrzeug unterstützt. Dies umfasst die Anschaffung von Pkw, Kleintransportern und Nutzfahrzeugen. Auch das Leasing von Fahrzeugen ist möglich. Die Höhe des Maximalbetrags einer Zuwendung ist vom max. zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs abhängig. Außerdem werden die Kosten für die Installation der benötigten Ladeinfrastruktur der über diese Richtlinie geförderten Elektrofahrzeuge unterstützt, auch wenn diese nicht öffentlich zugänglich ist. Hier reduziert sich der maximale Förderbetrag um die Hälfte auf max. 25 Prozent.
  • Umrüstung von Nutzfahrzeugen auf E-Antrieb: Bestehende Benzin- oder Diesel-Fahrzeuge auf Elektroantrieb umzurüsten ist insbesondere dort eine Option, wo Fahrzeuge einen langen Lebenszyklus haben oder Elektrofahrzeuge noch nicht auf dem Markt verfügbar sind. Die Höhe der max. möglichen Förderung ist vom zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs abhängig.
  • Installation öffentlicher Ladesäulen: Mit bis zu 50 Prozent der Kosten werden öffentliche Normal- und Schnellladesäulen gefördert. Die Höhe der Förderung ist bei Normalladepunkte auf max. 6.000 Euro und für Schnelladepunkte auf 20.000 Euro begrenzt. Zu den zuwendungsfähigen Ausgaben zählen die Beschaffung und Modernisierung von Ladesäulen, Netzanschluss, Kabel, Leistungselektronik, Kennzeichnung, Parkplatzmarkierung, Parkplatzsensoren, Anfahrschutz, Beleuchtung, Wetterschutz, Tiefbau, Fundament, Installation und Inbetriebnahme und WLAN-Ausstattung. Für die volle Förderung muss die Ladesäule 24h pro Tag an 7 Tagen der Woche öffentlich zugänglich sein. Andernfalls sinkt die Förderquote um 20 Prozent. Grundvoraussetzung für die Förderung ist der Betrieb der Ladesäule mit Strom aus erneuerbarer Energie (zertifizierter Grünstrom-Liefervertrag) oder mit Strom aus vor Ort eigenerzeugter erneuerbarer Energie (z.B. aus eigener PV-Anlage).

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Die Experten der Thüringer Aufbaubank helfen Ihnen gern weiter.
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